Die Mikrofone von Top Swiss, dem RSI-Format (Radiotelevisione svizzera) für regionale Spitzenleistungen, machten Halt in Ligornetto, um hautnah zu zeigen, wie ein Valera-Haartrockner entsteht.

In Ligornetto, einem kleinen Stadtteil der Gemeinde Mendrisio, verbirgt sich eines der bestgehüteten Geheimnisse der Schweizer Körperpflege-Industrie: das Werk von Valera, in dem jedes Jahr zwischen 600.000 und 700.000 Haartrockner entstehen. Rund 200.000 davon landen in Hotelzimmern auf der ganzen Welt, der Rest erreicht die Haushalte von Millionen Konsumenten. Eine beeindruckende Zahl, die auf eine Geschichte zurückgeht, die bis in die Nachkriegszeit reicht — und die das RSI-Team bei einem exklusiven Werksbesuch erzählen konnte.
Die Geschichte von Valera: von einem Kellergeschoss in Mailand nach Ticino
Alles begann 1955, als Gustavo Soresina — italienischer Herkunft, aber in Deutschland aufgewachsen — gemeinsam mit seiner Frau Elghe beschloss, in einem Kellergeschoss in Mailand eine kleine Produktion von Haushaltsgeräten zu starten. Es war der Beginn eines unternehmerischen Abenteuers, das in den 1970er-Jahren an einem Wendepunkt stand: Das wirtschaftliche und industrielle Umfeld in Italien wurde schwierig, und die Familie Soresina beschloss, die Produktion in die Schweiz zu verlagern.
So entstand das Werk in Ligornetto, in jenem Gebiet, das später auch dem Markennamen selbst seinen Namen gab: Valera. Von da an spezialisierte sich das Unternehmen auf Geräte zur Haarpflege und baute im Laufe der Zeit einen soliden internationalen Ruf auf.
Heute wird das Unternehmen von den Kindern des Gründers geführt, die buchstäblich im Werk aufgewachsen sind: Schon als Kinder halfen sie im Familienbetrieb mit. Diese generationenübergreifende Kontinuität ist noch heute spürbar, sobald man das Werk betritt, wo Geschichte, Handwerkskunst und technologische Innovation auf demselben Raum zusammentreffen.
Im Werk: So entsteht ein Valera-Haartrockner
Ein Haartrockner wirkt wie ein einfaches Objekt, doch seine Herstellung erzählt eine Geschichte industrieller Präzision. Jedes Gerät besteht aus rund 40 verschiedenen Komponenten, und jede einzelne wird vor der Verwendung geprüft.
Im Werk Ligornetto arbeiten rund 80 Personen, und täglich treffen Hunderte Kartons mit Komponenten ein — insgesamt Tausende Teile, die verwaltet, geprüft und montiert werden müssen. Jede Montagelinie umfasst bis zu 15 Mitarbeitende: Viele der heikelsten Arbeitsschritte erfordern Präzision und Fingerfertigkeit, weshalb zahlreiche Vorgänge nach wie vor von Hand ausgeführt werden.
Ein zentraler Bestandteil des Prozesses ist die ästhetische und funktionale Kontrolle jedes Geräts, bevor es das Werk verlässt — eine Garantie für die Qualität, die die Marke Swiss Made seit Jahrzehnten auszeichnet.
Von der Entwicklung zu den Labortests: Innovation im Dienst der Qualität
Bevor ein Produkt in die Produktion geht, entsteht es zunächst in den Design-Büros, wo Ideen Gestalt annehmen — von den ersten handgezeichneten Skizzen bis zur computergestützten Konstruktion. Jedes Konzept wird anschließend analysiert, um seine tatsächliche industrielle Machbarkeit zu prüfen.
Zu den interessantesten Schritten der Entwicklung gehört der Trockenleistungstest: Ein Stoffstück wird angefeuchtet, gewogen und dann dem Luftstrom des Haartrockners ausgesetzt, um präzise zu messen, wie viel Wasser in welcher Zeit entfernt wird. Im Testlabor werden zudem Temperatur, Luftstrom und Luftdruck gemessen, ebenso wie die tatsächliche Wirkung auf Haare und Zubehör wie Diffusoren.
Auch ein Langlebigkeitstest fehlt nicht: Im sogenannten „Lebensdauer-Testraum" laufen die Geräte ununterbrochen, sogar 24 Stunden am Tag, um jahrelangen intensiven Gebrauch zu simulieren und ihre Zuverlässigkeit auf lange Sicht zu überprüfen — ein entscheidender Aspekt insbesondere für Haartrockner, die für das Gastgewerbe bestimmt sind, wo sie täglich von wechselnden Gästen kontinuierlich genutzt werden.
Valera weltweit: von Luxushotels bis zu Privathaushalten
Ein bedeutender Teil der Produktion in Ligornetto — rund 200.000 Geräte pro Jahr — ist speziell für die Hotellerie konzipiert: Hotels, Suiten, Premiumzimmer, Gästehäuser und sogar Kreuzfahrtschiffkabinen. Ein Markt, der noch höhere Standards an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit verlangt als der reine Hausgebrauch — und der Valera zu einem internationalen Referenzpunkt für professionelle Haartrockner für nicht öffentliche Zimmer gemacht hat.
Warum ein Valera-Haartrockner die richtige Wahl ist
- Swiss-Made-Qualität, vollständig im Werk Ligornetto hergestellt
- Strenge Qualitätskontrolle für jede einzelne Komponente und jedes fertige Gerät
- Extreme Langlebigkeitstests, ausgelegt auf intensiven Gebrauch wie in Hotels
- Generationenübergreifende Kontinuität und Know-how, das seit Gründer Gustavo Soresina weitergegeben wird
- Globale Präsenz, mit Geräten, die Hotels und Haushalte auf der ganzen Welt erreichen
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